Home > Storys > Matthias Schweighöfer >

Matthias Schweighöfer

„Wir gucken mal“

Der deutsche Schauspieler und Regisseur veröffentlicht im Februar sein erstes Album als Popsänger.

„Jetzt singt er auch noch“. Die Reaktionen auf die Ankündigung von Matthias Schweighöfers Debütalbum „Lachen Weinen Tanzen“ waren nicht nur von positiver Natur, sondern sehr gemischt. Für den deutschen Erfolgsschauspieler jedoch keine ungewohnte Situation, denn auch seine Filme teilen das Publikum seit jeher in zwei Lager. Für die einen sind sie beste Unterhaltung und Schweighöfer selbst ein sympathischer Darsteller, andere können mit seinem Schaffen wiederum gar nichts anfangen. Als Sohn eines Schauspielerehepaares wurde dem 35-Jährigen das Talent praktisch schon in die Wiege gelegt. Nach anfangs noch seriöseren Rollen, etwa als Erster-Weltkriegs-Flieger-Ass „Der Rote Baron“ (2010) sowie als Literaturkritiker Marcel Reich-Ranicki in dessen Biografie „Mein Leben“ (2009), waren es schlussendlich aber Komödien a la „What A Man“ (2011) die Matthias Schweighöfer den ganz großen Durchbruch verschafft haben. Mittlerweile zählt der Blondschopf aus der Hansestadt Anklam zu den erfolgreichsten und populärsten Filmstars im deutschsprachigen Raum.

Dass sein ohnehin schon sehr beeindruckender Lebenslauf nun auch noch um eine Gesangskarriere erweitert wird, sei laut Matthias Schweighöfer allerdings nicht geplant gewesen. Aus einer Klaviermelodie für den Soundtrack seines Films „Der Nanny“ (2015) entstand eher aus Zufall der Song „Fliegen“. „Schlussendlich platzierten wir das Lied nur im Abspann, niemand sollte wissen, dass ich der Sänger war“, verriet Schweighöfer damals in einem Interview. Die Reaktionen auf das Lied waren jedoch so positiv, dass es sogar als Single veröffentlicht wurde. Klammheimlich wurde hinter verschlossenen Türen deshalb an weiteren Songs gearbeitet. Im Oktober ließ der Filmstar dann die Bombe platzen und kündigte sein Debütalbum offiziell an. „Wir haben gesagt, wir gucken mal und machen aus Spaß ein Album. Gefällt es uns, dann bringen wir es raus. Wir haben jetzt eineinhalb Jahre daran gearbeitet und sind gespannt wie es den Leuten gefällt.“

Foto: © Pantaleon Film

 

 

Nächster ÖMM Erscheinungstermin

Aktuelle Ausgabe